Duisburg (RP) Die Energiepreise gingen in der Vergangenheit vor allem in eine Richtung: nach oben. In Duisburg war das nicht anders als anderswo auch. Da klingt es natürlich verlockend, wenn die Stadtwerke ihren Kunden Festpreis für einen befristeten Zeitraum anbieten. Ein wenig hat das mit Zocken zu tun: Steigen die Preise, ist der Kunde mit dem Festpreis-Vertrag der Gewinner. Sollten sie dagegen sinken, profitiert der Verbraucher davon nicht. Das jüngste Angebot der Stadtwerke Duisburg mit Festpreisen für Strom und Gas ist auf große Resonanz gestoßen. Diese Bilanz ziehen die Mitarbeiter des Kunden Dialog Centers nach der ersten Woche, seit die Kunden über die Preiserhöhung zum 1. Februar 2008 informiert wurden. Mehr als 3000 Anrufe täglich zusätzlich zum normalen Telefonaufkommen zeigen, dass die Kunden den Energiemarkt genau beobachten, neue Angebote prüfen und annehmen.
Kontingent
„Insbesondere das Angebot für Erdgas wurde erneut gut angenommen. Bereits die Hälfte des angebotenen Kontingents von 50 Millionen Kilowattstunden haben die Kunden abgerufen“, sagt Johannes Gösling, Vertriebsleiter bei den Stadtwerken. „Bei Strom haben wir diese Quote noch nicht erreicht, was sicher daran liegt, dass wir hier erstmalig mit Festpreisen arbeiten und wir den Strompreis über ein Jahr konstant halten konnten“ vergleicht Gösling die Situation, als bei Erdgas erstmals Festpreise angeboten wurden. Die Festpreisprodukte waren auch der Grund dafür, dass die Stadtwerke die Preiserhöhung auf Februar 2008 verschoben haben. Um Festpreise anbieten zu können, mussten erst die Einkaufsverhandlungen zum Abschluss gebracht werden.
Quelle: RP-Online
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